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Brotgerichte |
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Apfel-Brot-AuflaufWeissbrotscheiben zerbrechen und mit Milch
anfeuchten. Schichtweise mit den geschälten und in kleine Scheibchen geschnittenen
Äpfeln in einer gut gebutterten Auflaufform einlegen. Auf jede Apfelschicht Zucker und
etwas Zimt streuen. Die oberste Schicht sollte Brot sein. Die Eier mit der restlichen
Milch verklopfen und über das Brot giessen. Mit Butterflöckchen besetzen und im Ofen bei
guter Mittelhitze backen. Apfelrösti-Aargauer ApfelbröisiDie geschälten und in dünne Scheiben
geschnittenen Äpfel mit Zucker und Wasser auf das Feuer bringen und nach dem Aufkochen
noch 1-2 Minuten leicht kochen lassen. Das gleichfalls in dünne Scheiben geschnittene
Brot in der Bratpfanne gelblich rösten und die Äpfel dazugeben, mit der Schaufel wenden,
bis alles gut vermischt ist, und weiterbacken, bis die Äpfel gar sind. BrotchüchliBrot in heissem Wasser einweichen, sehr gut
ausdrücken. Speckwürfelchen langsam ausbraten, dann die Würfelchen herausfischen und im
gleiche Fett feingehackte Zwiebeln dämpfen. Die ganzen Eier mit dem Brot, den gehackten
Zwiebeln, den feingehackten Kräutern, Salz, Pfeffer, Streuwürze und den Speckwürfelchen
mischen und kleine flache Frikadellen formen. Diese mit Mehl bestäuben und in Fett oder
Öl von beiden Seiten goldbraun braten. Crevetten SemmeliVon einem frischen Semmeli wird ein Deckel
abgeschnitten. Die weiche Krume wird sorgfältig herausgenommen, mit kochender Milch
übergossen und zu einem Brei verrührt. Crevetten und Muscheln kochen und von den Schalen
befreien (oder Konserven verwenden). Das Mehl in der Butter anrösten, mit Milch und
Tomatenpüree ablöschen und zu einer dicklichen Béchamelsauce kochen. Zwei verquirlte
Eier darunterrühren und mit der Brotmasse vermischen. Die Crevetten und Muscheln sowie
etwas Muschelsud beimengen. Mit dieser Masse die Semmeli füllen und bei Mittelhitze im
Ofen etwa 10 Minuten überbacken. Croutons
Das Brot entrinden und in fünf Millimeter dicke Scheiben schneiden. In kleine Vierecke
und Dreiecke schneiden oder mit Guetzli-Ausstechern Halbmonde oder Herzen ausheben. In
Butter oder Fett beidseitig goldgelb rösten, abtropfen lassen oder zum Entfetten auf die
noch nicht gebackenen Brotscheiben legen und nach Belieben noch heiss mit etwas geriebenem
Käse bestreuen. Zwei Stück mit auf die Untertasse der Suppentasse legen oder Gemüse
oder Fleisch damit einrahmen. Champignons- oder Spargel-SchnittenDie Champignons rüsten, in feine Scheibchen
schneiden und zusammen mit den gehackten Zwiebeln in 30 g Butter dämpfen. Mit Weisswein
ablöschen und würzen. Das Mehl ebenfalls in der restlichen Butter dämpfen, mit Milch
aufgiessen, mit Salz, Pfeffer, Muskat würzen. Die Champignons daruntermengen. Die
Brotschnitten in Butter rösten und mit der Champignonsauce belegen. Je eine Tranche
Schinken und eine Tranche Käse darüberlegen. Mit Paprika bestreuen und im Ofen kurz
überbacken. Chriesi-Brot OmelettenWeggli oder Brot werden in Stücke gebrochen und mit kochender Milch übergossen. Aus Mehl, Eiern, dem Milchwasser und Salz rührt man einen gewöhnlichen Omelettenteig, den man eine gute Stunde ruhen lässt. Das inzwischen geweichte Brot gibt man durch ein Passevite und fügt es zusammen mit den Mandeln, dem Zucker und Zimtpulver dem Teig zu. Zum Schluss fügt man auch die entsteinten Kirschen bei und rührt alles gut untereinander. Der Teig sollte nicht zu dünn sein. In einer Omelettenpfanne lässt man Butter schmelzen und gibt jeweils einen Schöpflöffel Teig hinein. Durch Schräghalten der Pfanne lässt man den Teig gleichmässig über den ganzen Pfannenboden auseinanderfliessen. Die Omelette zugedeckt auf kleinem Feuer etwa 4-5 Minuten backen. 250 g Mehl, 2-3 dl Milch (oder halb Milch, halb Wasser), 4-5 Eier, 2 altbackene Weggli oder 200 g Weissbrot, Salz, 50 g geriebene Mandeln, 50 g Zucker, etwas Zimtpulver, 500 g entsteinte Kirschen. Freiburger BlechkuchenEin (altes) Brot in fingerdicke Scheiben schneiden,
kochende Milch darübergiessen und einige Minuten stehenlassen. Inzwischen rührt man aus
Mehl, Milch, Eiern, Öl und Zucker einen glatten Omelettenteig. Die weichgewordenen,
abgetropften Brotscheiben nebeneinander auf ein gefettetes Kuchenblech legen, mit dem Teig
übergiessen und Butterflöckchen darüber verteilen. Diesen Brotkuchen bei mittlerer
Hitze im Ofen goldgelb backen, danach in Stücke schneiden und mit Zucker bestreuen. Fotzelschnitten - Goldschnitten - WeinschnittenZu Fotzelschnitten kann von Vollkornbrot bis zu
Toastbrot eigentlich jede Brotsorte verwendet werden, doch bei dunkeln Brotsorten mit sehr
harter Rinde schneidet man diese zweckmässig ab. Man gibt die Milch in ein flaches
Gefäss und taucht die etwa 1 cm dicken Scheiben solange hinein, bis sie gut durchfeuchtet
sind. In einem tiefen Teller die Eier mit etwas Salz verklopfen, die Schnitte darin wenden
und in Butter halbschwimmend backen. Mit Zucker und Zimt bestreuen und sofort - zu
Milchkaffee - servieren. Goldschnitten sind eine Variante, bei der man mit weniger Eiern
auskommt. Statt der verklopften Eier bereitet man aus 100 g Mehl, 2 Eiern und 21/2 dl
Milch einen Omelettenteig, dem man noch einen Esslöffel geriebene Mandeln beifügen kann,
Man taucht die benetzten Schnitten in diesen Teig und verfährt im übrigen wie bei den
Fotzelschnitten beschrieben. Auch Weinschnitten sind eine Variante der «Fotzelschnitten», nur werden die Brotscheiben statt mit Milch mit Rotwein genetzt. FruchtschnittenBrotschnitten leicht anrösten und das Fruchtmus
auf die angeröstete Oberfläche geben. Auf gut gebuttertem Blech im Ofen backen. Je nach
Art der Früchte oben mit Zucker bestreuen und noch unter starker Hitze den Zucker
karamelisieren lassen. Man kann diese Fruchtschnitten nach eigener Phantasie variieren,
indem man beispielsweise dem Apfelmus Sultaninen beimischt oder die Beerenschnitte mit
einer Haube aus Meringue-Masse versieht, die man noch fest werden lässt. KäsbrotIn ein Pariserbrot wie beim Knoblibrot Einschnitte machen, aber zugleich bei jedem
Einschnitt ein nach unten spitz zulaufendes Broteckchen herausschneiden. Die Einschnitte
auf beiden Seiten buttern und Käsescheiben, die in die Einschnitte passen, hineinstecken.
Das ganze Brot in Alufolie einpacken, auf das Ofenblech legen und 6-8 Minuten backen. Die
Alufolie öffnen und noch ganz kurz ohne Folie etwas knusprig werden lassen. Käse-Brot-AuflaufSemmeli oder Weissbrot in kleine Würfel schneiden,
in etwas Butter in der Pfanne goldgelb rösten und auf den Boden einer gut gebutterten
Auflaufform verteilen. Das Mehl in etwa 30 g Butter aufschäumen lassen, mit der kalten
Milch ablöschen und zu einer glatten Sauce verrühren. Ohne weiterzukochen, rührt man
den Reibkäse unter und lässt etwas auskühlen. Erst dann zieht man die Sauce mit den gut
verklopften Eigelb ab und mischt auch die gehackte Petersilie dazu. Erst ganz zum Schluss
werden die sehr steif geschlagenen Eiweiss dazugegeben und die nun schaumig-luftige Creme
auf die Brotwürfelchen in der Form gegossen. Bei mässiger Hitze im Ofen eine knappe
Stunde backen. Für die Bündner Variante des Käse-Brot-Auflaufs werden die Brotwürfel
nicht geröstet, sondern altbackene Weggli mit kochender Milch übergossen und zu Brei
verrührt. Mit Eigelb, Käse, Kräutern mischen und zum Schluss den festen Schnee der
Eiweiss darunterziehen. KnoblibrotErweichte Butter mit dem durch die Presse
gedrückten Knoblauch sehr gut vermischen. In das Brot im Abstand von etwa fünf
Zentimeter Schrägeinschnitte so machen, dass das Brot unten noch zusammenhängt. In die
Einschnitte Knoblauchbutter streichen und das Brot in den vorgeheizten Backofen geben. MönchsklösseVon den Weggli die Rinde leicht abraffeln und jedes
in vier Teile schneiden. Die Milch mit den Eiern verklopfen und die Weggli in die
Eiermilch legen. Sie solle durchfeuchtet sein, aber nicht zerfallen. Man drückt sie
leicht aus, wälzt sie in Paniermehl, das mit Zucker vermischt wurde, und bäckt sie
halbschwimmend in Butter oder Fett. Vor dem Anrichten werden die Klösse mit Zucker und
Zimt bestreut. Man reicht ein Fruchtkompott dazu. SchitterbigiBrot in ein cm dicke, sechs cm lange Stengel
schneiden und diese in eine Auflaufform zu einem Turm schichten. Die übrigen Zutaten
verrühren und diese Eiermilch über die Brotstengel giessen. 15-20 Minuten
stehenlassen,
damit die Eiermilch das Brot richtig durchdringen kann. 30-40 Minuten im Ofen backen. Mit
Zucker bestreuen und servieren. Solothurner KrausiFeingeschnittene Zwiebeln in der Butter anrösten
und das in Würfel geschnittene Brot dazugegeben. Nachdem auch das Brot gut durchgeröstet
ist, giesst man mit der Milch auf und kocht alles zusammen zu einem dicken Brei ein.
Eventuell muss noch etwas Wasser zugefügt werden. Leicht salzen. Tomaten-CrostiniEin Brot in Scheiben aufteilen, diese mit Knoblauch
einreiben und auf das gebutterte Backblech legen. Den Käse in gleich grosse Scheiben
schneiden und das Brot damit belegen. Je eine Tomatenscheibe, eine Sardelle und eine Olive
darzulegen und mit Salz und Pfeffer würzen. Für 20 Minuten in den heissen Ofen schieben
und den Käse schmelzen lassen. Während dieser Zeit hin und wieder mit Olivenöl
beträufeln. VogelheuBrot in einer Bratpfanne in der heissen Butter
leicht gelblich rösten. Eier mit Salz und Milch verrühren wie zu Rühreiern. Die
Eiermilch über das Brot giessen und alles so lange drehen und wenden, bis keine
Flüssigkeit mehr in der Pfanne ist. Zungenwurst BrotFür gefüllte Brote kann man alle verschiedene
Brotsorten verwenden. Je nach Geschmack und Lust und Laune kann man sie auf verschiedene
Arten füllen. Fleischzutaten, Käse und Gurken in sehr kleine Würfel schneiden. Die
Butter schaumig rühren und den Rahmquark beimischen. Fleisch, den feingeschnittenen
Schnittlauch und die Gewürze beimengen und soviel feinzerkrümeltes Weissbrot (evtl.
Semmelbrösel), bis eine feste, aber noch streichbare Masse entsteht. Man kann auch ein
feingehacktes, hartgekochtes Ei beimengen. Bei einem Modelbrot einen kleinen Deckel
abschneiden, mit einem langen Messer vorsichtig dem Rand entlang die Krume lösen und
heraushöhlen. Der Rand sollte nicht zu dünn sein, damit das Brot beim Füllen nicht
platzt. In den Hohlraum wird Löffel für Löffel der Füllung eingefüllt und mit einem
Becherglas oder dergleichen festgestampft. Hohlräume ergeben beim Aufschneiden hässliche
Löcher. Ist das Brot voll, wird der Deckel wieder aufgesetzt, das Brot in Folie gewickelt
und in den Kühlschrank gelegt. Am nächsten Tag können schöne, gleichmässige Tranchen
aufgeschnitten werden.
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